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TraumAlos e.V. - Menschen für Menschen
Der Verein: Unsere Patronin
Ein christlicher Verein im Jahr 2010. Wie uncool, wie intolerant, wie unpassend...

Diese Worte und Statements entstammen nicht unserer Fantasie. Nein, es sind Reaktionen von Einzelnen auf die Tatsache, dass wir unseren Verein unter das Wappen der Rose und den christlichen Glauben setzen. Warum machen wir das in einer Zeit der multikulturellen Prägung? In einer Zeit, in der der um Kreuze und Kopftücher diskutiert wird?

Ganz einfach: Wir stellen unseren Verein, unsere Arbeit und unsere Überzeugung unter die Werte und Normen des christlichen Glaubens. Wir bekennen uns zur Christlichkeit und leben danach, wir versuchen es zumindest. Natürlich sind bei uns auch und gerade alle Menschen anderen Glaubens oder gar ohne Glauben herzlich Willkommen.
Offenheit, Gemeinsamkeit, Mensch sein: das sind die entscheidenden Elemente die uns verbinden. Ungleich der Herkunft, der Hautfarbe, der Sprache oder Kultur. Menschen für Menschen, wir sind für jeden da!

Unserer Überzeugung nach ist es jedoch wichtig, eine Patronin zu haben, der wir unsere Sorgen und Nöte anvertrauen können, die wir um Hilfe und Schutz all derer bitten, die sich an uns wenden und die uns unterstützen. Deshalb stellen wir dir hier unsere Patronin vor: Die heilige Rita von Cascia.

© kmp

 

Die heilige Rita von Cascia
Patronin der Gemeinschaft der Kongregation der Ritaschwestern und des Vereins TraumAlos e.V.

Rita von Cascia 1381 bis 1457
Rita von Cascia 1371 bis 1447
Rita wurde wahrscheinlich um das Jahr 1371 in Roccaporena, einem kleinen Dorf im umbrischen Bergland in Italien geboren. Ritas Eltern waren als "Friedensstifter" geachtet. Ihr einziges Kind ließen sie auf den Namen Margerita taufen.

Mitten in Roccaporena liegt der Scoglio, ein Berg, auf den Rita oft zum Gebet stieg. Dort reifte wohl auch ihr Entschluss, in das Kloster der Augustinerinnen in Cascia einzutreten.

Cascia in Umbrien/Mittelitalien
Cascia in Umbrien/Mittelitalien

 Die Eltern wünschten jedoch die Heirat der Tochter, was in der entlegenen Bergregion eine Alterssicherung bedeutete. Rita holte sich Rat in der Einsiedelei Santa Croce im Nusstal. Als ein junger Mann um ihre Hand anhielt, willigte sie ein und heiratete ihn.

Wahrscheinlich war ihr Mann ein erfolgreicher Soldat. Rita und ihr Mann hatten zwei Söhne. Eines Tages begab sich Ritas Ehemann aus Freundschaft zu seinem früheren Hauptmann wieder in Parteihändel. Dabei wurde er ermordet. Die beiden Söhne sannen auf Rache. Rita war es ein wichtiges Anliegen, dass ihre Söhne den Tod des Vaters nicht rächten. Die Pest, die damals wütete, raffte sie dahin.

Der Scoglio in Roccaporena
Der Scoglio in Roccaporena

Nach diesen leidvollen Erfahrungen kam in Rita erneut der Wunsch auf, in das Kloster einzutreten. Sie wurde jedoch abgewiesen aus Angst, das Kloster könne in die Feindschaften verwickelt werden. Rita bemühte sich darum, öffentlich Frieden zu stiften, was auch gelang.

Nun konnte Rita in das Kloster eintreten. Zusammen mit ihren Schwestern widmete sie sich den Kranken und ihrer Familien. Ritas Liebe zum gekreuzigten Jesus war so groß, dass sie durch die Dornenkrone in der Stirn gezeichnet wurde. Fünfzehn Jahre lang hatte sie diese Stirnwunde. Im Winter, kurz vor ihrem Tod - so erzählt die Legende - habe Rita um eine Rose aus ihrem Garten in Roccaporena gebeten. Ihre Freundin fand dort eine Rose und brachte sie Rita.

Die Rose, ein Symbol für das Leben in Freude und Leid, wurde zum "Markenzeichen" für das Leben der heiligen Rita. Am 22. Mai 1447 starb Rita.

 

Seit 1947 ruht der Leib der heiligen Rita in einem Glas-Sarkophag
Seit 1947 ruht der Leib der heiligen Rita in einem Glas-Sarkophag

Schon bald nach ihrem Tod verehrte sie das Volk.. Trotz dieser frühen und verbreiteten Verehrung wurde sie von der katholischen Kirche erst am 2. Oktober 1627 selig und am 24. März 1900 heilig gesprochen.

 

Die heutige Kirche auf dem Scoglio
Die heutige Kirche auf dem Scoglio

Roccaporena, der Geburtsort der heiligen Rita von Cascia
Roccaporena, der Geburtsort der heiligen Rita von Cascia
Straße in Cascia
Straße in Cascia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Verehrung der heiligen Rita ist heute auf der ganzen Welt zu finden. Ihr Fest wurde zum 100. Jahrestag ihrer Heiligsprechung in den offiziellen liturgischen Kalender der Kirche aufgenommen. Sogenannte Ritawerke gibt es in Würzburg und in Luzern/CH. Viele Menschen wenden sich in ihren Sorgen und Nöten an uns Ritaschwestern und bitten uns um Rat und um unser Gebet.

Ritafigur in der Ritakapelle des Mutterhauses der Ritaschwestern
Ritafigur in der Ritakapelle des Mutterhauses der Ritaschwestern

 
Die neue Ritakapelle im Würzburger Mutterhaus ist ein Ort des Gebets
Die Ritakapelle im Würzburger Mutterhaus ist ein Ort des Gebets
© Die Informationen über die heilige Rita von Cascia sind folgender Seite entnommen:
http://www.ritaschwestern.de/bwo/dcms/sites/bistum/extern/ritaschwestern/heiligerita.html
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Letzte Änderung: 14.01.2012
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