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Alle zwischenmenschlichen Beziehungen, ob privat oder beruflich, werden freundlicher, wenn man regelmäßig zusammen lacht, die Atmosphäre in der Familie, Arbeit, Schule oder im Team wird entspannter und auf Dauer auch liebevoller.

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Wie lasse ich es mir gut gehen?
Vielleicht kommt Ihnen diese Frage ziemlich blöd vor! Sie denken, jeder weiß doch, was ihm gut tut?
Weit gefehlt! Wenn Sie mitten in Ihrem Problem stecken, haben Sie gar keinen Platz in Ihrem Kopf, um diese Frage zu wälzen, geschweige denn, sie zu beantworten.
Die Gedanken kreisen und kreisen und kreisen... und ziehen Sie in einem Strudel abwärts. Diesen Strudel gilt es zu unterbrechen und ich weiß, wovon ich rede.
Ich habe vor 16 Jahren meinen Mann verloren und stand mit meiner kleinen Tochter, die gerade ihren 3. Geburtstag gefeiert hatte, allein da. Natürlich habe ich mir nicht vom ersten Tag an die Frage gestellt, wie lasse ich es mir gut gehen? Wenn ich das behaupten würde, wäre ich unmenschlich. Aber der Schmerz lässt ganz langsam nach und macht dieser Frage Platz, wenn man sie zulässt.
Wie ich diese für mich selbst beantwortet habe? Ich persönlich brauche kleine Inseln der Ruhe, um es mir gut gehen zu lassen und auch als alleinerziehende Mutter kann man das realisieren.
Ein Beispiel? Wenn das Kind im Bett ist, nicht die Glotze anmachen. Ich habe für mich entdeckt, dass ein gutes Buch, klassische Musik, ein paar Kerzen und auch ruhig mal ein gutes Glas Wein meiner Seele bedeutend besser tut, als der Müll, den der Fernseher über mich kippt. Nicht falsch verstehen, natürlich sehe ich auch gerne mal einen guten Film oder eine gute Reportage, aber die suche ich mir gezielt aus.
Nehmen Sie ein paar Kerzen mit ins Badezimmer und gönnen Sie sich ein Bad mit einer wohlriechenden Essenz.
Ein anderer Vorschlag: Kinderlachen! Ich hatte es ja sozusagen frei Haus, aber wenn Sie keine Kinder haben oder Ihre schon groß sind, gehen Sie doch ruhig mal auf einen Spielplatz und lassen Sie sich von der Lebenslust und Lebensfreude dieser Knirpse einfach anstecken (funktioniert auch im Schwimmbad).
Oder wie wär's mit der Natur? Gehen Sie in den Wald und es passiert immer was: am Weiher gibt's eine neue Entenfamilie, die Froschwanderung hat eingesetzt, die Bäume grüßen Sie je nach Jahreszeit mit anderen Farben. Ist es nicht wunderbar, einen Marienkäfer über ein frisches grünes Blatt laufen zu sehen?
Haben Sie auch schon gehört, dass man beim Sport Glückshormone produziert? Ich hab's ja selbst nicht geglaubt, aber es stimmt - und die Befriedigung, den inneren Schweinehund überwunden zu haben, ist riesig.
Wenn Sie vielleicht arbeitslos oder schon in Rente sind und gar nicht mehr wissen, warum Sie morgens aufstehen sollen, weil Sie keine Aufgabe haben, engagieren Sie sich ehrenamtlich. Was Sie bei dieser Tätigkeit zurückbekommen, läßt sich nicht mit Geld aufwiegen.
Und das Größte für mich? Tanzen! Sich zu fetziger Musik mit ganz, ganz viel Lebensfreude zu bewegen ist für mich einfach nicht zu toppen!
Was ist es bei Ihnen? Horchen Sie in sich rein! Wie Sie an meinen Beispielen sehen, kostet das meiste noch nicht mal was! Aber selbst wenn, dann machen Sie es doch, wenn es den Rahmen nicht sprengt. Gehen Sie mal wieder in ein Konzert, kaufen Sie sich was Tollen zum Anziehen oder buchen Sie eine Reise.
Alleine die Vorfreude auf den Urlaub ist für mich immer unbezahlbar.
Schreiben Sie mal wieder Briefe an alte Freunde (jeder gute Freund hat Verständnis, wenn man sich eine Weile nicht gemeldet hat, weil man nicht gut drauf war) oder suchen Sie Ihre alten Freunde im Internet. Plattformen dafür gibt's genügend.
Holen Sie sich doch mal alte Fotoalben raus. Sie werden so viele schöne Situationen aus Ihrer Vergangenheit entdecken, die Sie längst vergessen hatten und merken vielleicht wieder, wie schön und reich Ihr Leben eigentlich ist.
Oder... gönnen Sie sich ein Fotoshooting, wie ich es mit meiner Tochter vor kurzem gemacht habe. Die Lebensfreude, die wir beide schon lange wieder gewonnen haben, ist ja wohl nicht zu übersehen, oder?
Bleiben Sie lebensfroh!Tina Henssen
Ehrenvorsitzender der Mainzer Freischützen Garde e.V. (gegr. 1901)
als ich vor ein paar Tagen Ihren Brief erhalten habe und mir daraufhin noch mal Ihren Internetauftritt angesehen habe, muss ich sagen: Hochachtung!
Die Vielfältigkeit der Aufgaben und Ziele, die Sie sich gestellt haben ist schon sehr bemerkenswert. Ich sehe in der heutigen Zeit, eine Zeit die so stark von Egoismus geprägt ist, Ihre Tätigkeit als besonders wertvoll an.Leider, dass solche Vereine - solche Gemeinschaften - in den Köpfen der Menschen erst spät einen Platz finden, wenn solche gravierenden Ereignisse wie der Afghanistan-Einsatz unserer Bundeswehr eintreten.
Ich, als einer der Repräsentanten der Mainzer Freischützen Garde, möchte sie gerne bei der Arbeit, traumatisierten Menschen zu helfen, unterstützen.
Insofern, weil ich weiß, dass eine Hilfe nicht nur durch Psychologen, Ärzten und Seelsorgern möglich ist - nein, um eine Rückkehr in den Alltag wieder zu erreichen, muss man auch den Alltag erleben und dazu gehört auch die heitere Seite, die Seite, die wir vertreten als traditionsbewusste Mainzer Fastnachtsgarde.
Wir möchten gerne Betroffene und auch Sie einladen, ein paar Stunden des heiteren Lebens mit uns zu erleben, dabei zu sein an den Fastnachtstagen in unserem "Närrischen Feldlager" in Mainz in der Bauerngasse (Karmeliterschule).
Unsere große Fastnachtssitzung ist in diesem Jahr leider schon vorbei, wir hätten uns über einen Besuch sehr gefreut - aber nächstes Jahr wird wieder Fastnacht sein.
Ich möchte mich bei Ihnen und Ihrem Team bedanken für die Arbeit, die Sie leisten und wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und Gottes Segen für Ihre Tätigkeit.
Lass dich anstecken und lach' mit mir über meine Versprecher!
http://www.feenfever.de/Seite30a.html
Lautsprecher anstellen, den grünen PLAY-Button anklicken und danndarf gelacht werden.
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