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TraumAlos e.V. - Menschen für Menschen
Grußworte: Aktuell
Mit einem Grußwort richten sich folgende Damen und Herren an Sie und den Verein:
(Im Folgenden lesen Sie die aktuellsten Grußworte. Alle bisherigen finden Sie über die Navigationsleiste am linken Rand.)
Pfarrer Alexander Liermann,
Militärpfarrer in Mainz

Es gibt Berufe, die Menschen besonders oft in Grenzbereiche des menschlichen Lebens führen. Das kann z.B. Armut, Sucht, Gewalt, Krankheit oder Krieg und Bürgerkrieg sein. Ein Soldat oder eine Soldatin begegnen Menschen häufig genau in diesen Grenzbereichen.

So ist der Beruf des Soldaten erst seit dem Beginn der Auslandseinsätze der Bundeswehr ein Beruf, der Soldaten und Soldatinnen dazu zwingt, sich Fragen zu stellen und Situationen auszuhalten, an denen man verzweifeln könnte.
Dazu kommen die Fragen von innen: Was tue ich als Soldat? Wie verstehe ich meinen Auftrag? Oder auch: Was habe ich erlebt und was habe ich getan? Diese Fragen stellen sich nicht die "Schwächlinge" sondern diejenigen, die aus Überzeugung Soldat oder Soldatin sind.

Die Einsatzarmee Bundeswehr konfrontiert junge Männer und Frauen zu Tausenden mit dem Schicksal und der Kultur von Menschen in Ländern, wo Gewalt und Armut zur Tagesordnung gehören. Hier werden sie zu Opfern von kriegerischer Gewalt, hier werden sie aber zugleich auch zu Männern und Frauen, die selbst von ihren Waffen Gebrauch machen und beides hinterlässt eine tiefe Spur in denen, die zurückkehren.

"TraumAlos" bietet den Soldatinnen und Soldaten, die Gewalterfahrungen gemacht haben – sei es in kriegerischer Form oder schweren Unfällen – etwas ganz Wichtiges: Interesse, Trost und Beratung von Menschen, die sich auskennen. Die sich auskennen darin, wie Soldaten und Soldatinnen "ticken", wie sich Einsatz anfühlt und welche weitergehenden Hilfen es gibt.

Zu dem Kreis der Personen, die zu denen gehören, die für Soldatinnen und Soldaten da sind, die eine schwere innere Last mit sich herumtragen, gehört auch die Militärseelsorge. Sei sie katholisch oder evangelisch. Schon allein deshalb weil Jesus selbst von sich gesagt hat: "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid" versuchen die Militärpfarrer und –pfarrerinnen denen zu helfen, die selbst nicht wissen, wie es weitergehen soll.
Den Anfang macht immer ein persönliches, absolut vertrauliches, Gespräch. Auf ausdrücklichen Wunsch vermitteln wir später auch zu Vorgesetzten oder innerhalb der eigenen Familie bzw. zur Freundin. Denn kein Mensch ist eine Insel – zum Glück. Das was uns das Leben leichter macht ist Austausch und Gespräch, Vergebung und Erinnerung. Oft genug auch ein offenes Wort über die eigenen Anteile an den Schwiergkeiten, die man hat.

Gott hat einen weiten Himmel über uns gespannt. Unter ihm soll jeder wieder zu einem Leben zurückfinden, mit dem er zufrieden ist. Sie dabei ein Stück des Weges zu begleiten, dazu sind wir da.
29.09.2011
Evangelische Militärseelsorge im Rhein-Maingebiet

Die evangelische Militärseelsorge im Rhein-Maingebiet freut sich in Mainz eine unmittelbare Partnerin von "TraumAlos" zu sein.

Wir teilen nicht nur einen Standort sondern, was noch viel viel wichtiger ist, einen Auftrag. Unser gemeinsamer Auftrag ist es, denen zu dienen, die in ihrem soldatischen Dienst an ihre Grenzen gekommen sind.
An Grenzen des Aushaltbaren, des Erträglichen, des gerade noch Verstehbaren. Aber damit auch an Grenzen des Selbstverständisses: "Wer bin ich denn jetzt eigentlich mit diesen Erinnerungen mit diesen Gefühlen?"

Wir wünschen den Frauen und Männern von "TraumAlos" viel Geistesgegenwart und Zuneigung zu den Soldatinnen und Soldaten, für die sie da sein wollen. Und wir wünschen ihnen Unterstützung durch Menschen, die ihre Arbeit kennen und schätzen!
29.09.2011
Isolde Zehme,
2. Vorsitzende des Vereins Traumahilfe e.V.

Sehr geehrte Frau Pongratz,
Sehr geehrte Mitglieder des Vereins TraumAlos e.V.

Auf jeder Seite Ihres Internetauftritts drücken Sie Ihre Wertschätzung gegenüber und Ihren Wunsch nach Wohlbefinden für Menschen aus.
Uns gefällt, dass Sie deutlich machen, dass auch Folgen nach belastenden Erlebnissen, die nicht den Kriterien einer PTBS entsprechen, die Lebensqualität erheblich einschränken können und Mut machen, Wege in ein wieder erfülltes Leben und zu erfüllenden zwischenmenschlichen Beziehungen zu finden.

Besonders gefällt uns, dass Sie herausstellen, dass kein Mensch einem anderen gleicht und daher jeder seinen eigenen Weg finden muss. Sie begleiten diese Menschen bei der Suche ihres Weges, bieten Gespräche an und beraten in einer Weise, die der Individualität der Menschen Rechnung trägt.
In dem Sie aufzeigen, welche Art des Gesprächs traumatisierte Menschen in ihrem Umfeld benötigen ebenso, wie durch die Kontakte zu ganz unterschiedlichen Unterstützungsangeboten, die Sie zu vermitteln in der Lage sind.

Wir danken Ihnen, dass Sie uns angesprochen haben und freuen uns über eine Kooperation mit Ihnen und den mit Ihnen Kooperierenden. Denn wir teilen Ihre Haltung.
26.09.2011
Die Grußworte der Initiativen und Institutionen findest du hier.

Die Grußworte aller Personen findest du hier.
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Letzte Änderung: 14.01.2012
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